Filed Under (Freizeit, Reisebericht, URLAUB) by Richie on Februar-6-2011

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NYC06

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Heute ist der letzte Tag und wir nahmen uns nur noch vor, das Rockefeller Center0102 zu besuchen und auf das GE-Gebäude03 zu steigen; der restliche Plan bestand darin, sich dem Besuch diverser Einkaufsläden hemmungslos hinzugeben. Das Ausbuchen ging flott über die Bühne und das Hotelpersonal war auch noch so nett, unser Gepäck im Hinterzimmer zu deponieren, bis wir es zur Hinreise zum JFK-Airport wieder abholten. Ein letzter Besuch bei unserem Gewinner des Stehcafe-Contests04 war wiederum sehr köstlich und ein Bagle, aus dunklem Teig, handgemacht und in der Pfanne mit viel Butter angebraten05 war außerordentlich schmackhaft; Fett ist eben ein wichtiger Geschmacksträger :-). Sehr verwundert starrte ich auf den gefliesten Boden, worauf sich helle Klumpen ansammelten. Der Ladenbetreiber hatte dort einfach grobe Holz-Sägespäne verteilt, damit die Feuchtigkeit am glatten Fliesenboden keine Sturzopfer bei den Kunden fordert. Sieht nicht sehr schön aus, aber das besondere Strafgesetz bringt wohl solche Pragmatischen Ideen auf den Plan. Nachdem ich mich ein weiteres mal überwunden hatte, mein “Geschirr” mitsamt des Tabletts in den großen Schlund des Mülleimers zu entsorgen, ging es diesmal nicht zu unserer gewohnten Subway der 1er Linie, sondern gleich zur Station vor dem MNH06, von wo wir sogleich zum Rockefeller Center fuhren.07 . Es wurde ein weiterer Abschnitt des Citypass abgerissen und wir ließen wieder die üblichen Sicherheitsvorkehrungen über uns ergehen: Sicherheitsschleuse, Metallscanner und das obligate Pflichtfoto, das wir diesmal allerdings kauften. In der Eingangshalle war eine Installation aus Produkten meiner Heimat08 , den weltbekannten Swarovski09 -Steinen zu sehen. An sehr langen Fäden hingen von der Decke längliche Kristallquader herab und sollten einen Wasserfall darstellen. Leider fand sich aber kein Hinweis auf die Kristallwelten10 Im Aufzugsschacht war die Decke des Fahrstuhls transparent und so konnte man während des Hochfahrens die blauen Lämpchen in den Ecken des Schachts sehen, während davor halbtransparente Videos zu sehen waren. Man hatte das Gefühl in einen tiefen schwarzen unendlichen Tunnel einzutauchen. Irgendwie genauso unwirklich, als ob man sich in einer Szene eines Science Fiction Filmes befände.11
An der ersten Aussichtsetage verließ man den Aufzug noch innerhalb des Gebäudes und erhaschte bereits einen ersten Blick auf das Panorama durch die großen Fensterscheiben. Nach dem Schritt ins Freie wurde uns klar, warum auf der Plattform nicht so viel los war: Es war schneidend kalt und unangenehm windig. Ich musste die Kamera nach 5 Minuten sofort wieder in die Jacke stecken, da das Akku-Symbol in der zugigen Kälte sofort anfing zu blinken. Eine Rolltreppe führte die Besucher ein Stockwerk höher auf die nächste Aussichtsplattform und von dort wiederum führte eine kleine Treppe bis ganz auf die Spitze also zum “Top of the Rock”. Dort oben hatte man durch die Panzerglascheiben, welche bis zum Boden gingen, einen herrlichen Ausblick auf Manhatten und die Umgebung. Es war so dermaßen zugig, dass sich die pelzmützenbewehrte Security in eine Türnische zurückzog und bibbernd von einem Bein aufs andere trippelte.
Wieder unten angekommen bestaunten wir den Eislaufplatz mit der goldenen Prometheus-Statue darüber. Nach ein paar weiteren sehr anstrengenden Stunden, in denen wir uns durch verschiedene Shops hangelten und mit hochgezogen Krägen dem wieder einsetzenden Schneefall zu trotzen versuchten, fuhren wir zurück ins Hotel, holten unser Gepäck ab und los ging’s mit der Subway in Richtung Jamaika Center in Queens und von dort mit dem A ir-Train zum Terminal 4 des JFK-Airports. Die Fahrt mit der Linie 7 durch Queens fand während der Rush-Hour statt und führte uns vor Augen, wie viel weniger entspannt so eine U-Bahnfahrt sein kann wenn es brechend voll ist und der Atemstoß des Hintermannes in den eigenen Nacken bläst. Obwohl der Waggon randvoll mit Passagieren war, pressten sich an den Haltestellen die Neuankömmlinge trotzdem in die berstend volle Menge und komprimierten die bereits dicht zusammen gepferchte Menschenmasse nochmals zusätzlich auf sehr unangenehme Weise.
Am Flughafen lief alles wieder nach Plan und nach über 8 Stunden Flug, der teilweise sehr holprig war, landeten wir am Mittwoch, den 15.12.2010 vormittags in Frankfurt.

Fazit:

Diese brodelnde und sehr vielseitige Stadt kann man nicht in 5 Tagen begreifen oder erfassen. Es lassen sich nur einige Facetten erleben. Man muss ein gesundes Gleichgewicht finden zwischen den vielen Angeboten und der körperlichen Erschöpfung, der man zweifellos erliegt, wenn die Stadt einem die letzte Energie raubt und einen nicht locker lässt, ja sogar hineinzieht mit einem Sog, dem man sehr schwer widerstehen kann.
Alles ist größer, manche Ecken sind lauter, hektischer, manche Gegenden wiederum viel leiser, entspannender. Unmengen an Museen, kleine Parks, der große Central Park, die Subway und diese manchmal großen und riesigen Häuserschluchten. Wir haben in Manhattan nicht viel von dir entdeckt, New York, du Pragmatische, wir kommen aber wieder und werden den Sirenen von Kojak lauschen.

  1. http://www.topoftherocknyc.com [ ZURUECK -> ]
  2. http://de.wikipedia.org/wiki/Rockefeller_Center [ ZURUECK -> ]
  3. Top of the Rock [ ZURUECK -> ]
  4. Ottomanelli [ ZURUECK -> ]
  5. wobei ich die Löcher in der Mitte sehr unpraktisch finde [ ZURUECK -> ]
  6. Museum of Natural History [ ZURUECK -> ]
  7. http://www.newyork-net.de/rockefeller_center.html [ ZURUECK -> ]
  8. www.wattens.com [ ZURUECK -> ]
  9. www.swarovski.at [ ZURUECK -> ]
  10. http://kristallwelten.swarovski.com/Content.Node/startseite.php [ ZURUECK -> ]
  11. http://www.youtube.com/watch?v=e9CUJpADi70 [ ZURUECK -> ]


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