Filed Under (Freizeit, SPORT) by Richie on Juni-1-2009

Kurz vor dem Urlaub kaufte ich mir noch die Zehenschuhe von Vibram. Der Vibram Five Fingers®™, ist ein „Handschuh“ für die Füße. In diesem Zehenschuh findet jeder Zeh seinen eigenen Platz. Durch diese einzigartige Konstruktion ist es möglich die Umwelt auf ganz neue Art zu „erlaufen“. Die Spezialsohle schützt den Fuß vor Verletzungen und ermöglicht freie Bewegungen auf allen Untergründen. Der KSO verfügt auf der Schuhoberseite über ein Meshmaterial, welches ein Eindringen von Fremdkörpern weitestgehend verhindert.
Durch den Einsatz eines umlaufenden Klettverschlusses kommt er ohne Spanngummi (classic) aus, was den Tragekomfort weiter erhöht. Der Fuß und die Zehen sind frei beweglich und passen sich perfekt an den Untergrund an. Ich nahm noch zusätzlich Zehensocken dazu, da ich mir nicht sicher war, wie meine Zehenzwischenräume das verkraften würden.

Die Sensibilität und Beweglichkeit unserer Füße lässt uns barfuss sicherer und leichter laufen. Dabei arbeiten alle Muskeln und Gelenke mit. Der Fuß wird lebendiger, kräftiger und weniger verletzungsanfällig.

Beim Fortbewegen mit Fivefingers arbeiten viele Muskeln und Sehnen welche sich anfangs erst wieder entwickeln müssen, weil sie durch das Tragen von Schuhen nicht gefordert werden. Der Fuß wird wieder stabiler und leistungsfähiger. Geeignet sind die Dinger für In- und Outdoor als After-Race Schuh, für Joga, Pilates, zum Joggen, Wandern, Klettern, Segeln, Windsurfen, Canyoning, im Urlaub usw.
Der Fivefingers eignet sich für viele Einsatzgebiete und wird auch immer häufiger im Orthopädieschuhbereich angeboten.
Was soll ich sagen? Ich bin damit den ganzen Weg zur Zeuss-Höhle gegangen, gelaufen, es war ein wunderbares Gefühl, als ob man barfuß liefe, aber trotzdem eine meterdicke Hornhaut an der Sohle hätte. Der große Zeh wird wieder sehr stark eingebunden und unbewusst wurde er vermehrt eingesetzt, wenn es darum ging, sich bei rutschigen Bodenwurzeln einzuhaken und festzuklammern. Ebenfalls durch ganz Catania und Valletta bin ich mit den Zehenschuhen gelaufen, und muss sagen, dass es sich wunderbar anfühlte, man läuft nicht mehr nur über die Ferse sondern rollt mehr über den Ballen im Vorderfuß ab. Eigentlich so wie es unsere Konstruktion innerhalb der Evolution eigentlich vorgesehen hätte.
Sicher nicht schlecht für die Wirbelsäule.
Mein Fazit: Nachdem ich wieder in einen normalen Schuh schlüpfte fühlte er sich viel enger an als vorher. Entweder ist das Leder geschrumpft, oder mein Fuß ist breiter geworden. 😉
Auszug aus der Anleitung:
Bevor sie die Fivefingers das erste mal tragen, gehen sie einige Minuten barfuss. Ihr Köper stellt sich so instinktiv auf das Barfusslaufen ein. Achten sie beim Anziehen darauf, dass jeder Zeh in das für ihn gemachte Abteil kommt. Das Anziehen braucht anfangs etwas Übung – allerdings: nach öfterem Tragen spürt man bereits um wie vieles geschickter und beweglicher der Fuß und insbesondere die Zehen werden. Überfordern sie ihre Füsse anfangs nicht – gewöhnen sie sie langsam an das Barfusslaufen mit Fivefingers.



Comments
Gerald on Juni 30th, 2012 at 14:00 #

Ich trage die KSO Trek seit zwei Jahren und will gar keine anderen mehr. Nur für den Winter sind sie nicht geeignet, weil sie keine Wärme halten. Sie sind superleicht und gut belüftet, es gibt also keinen Schweißfuß wie bei anderen Schuhen.
Insgesamt sind die Fivefingers unbedingt zu empfehlen, für den Winter braucht man aber wärmere Schuhe.

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