{"id":905,"date":"2011-02-06T17:46:56","date_gmt":"2011-02-06T15:46:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.staffler.net\/?p=905"},"modified":"2014-07-15T13:02:08","modified_gmt":"2014-07-15T12:02:08","slug":"new-york-der-letzte-tag-6-tag-dienstag-14-12-2010","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.staffler.net\/?p=905","title":{"rendered":"New York, der letzte Tag, Dienstag 14.12.2010"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">[picasaView album=&#8217;NYC06&#8242; directview]Heute ist der letzte Tag und wir nahmen uns nur noch vor, das Rockefeller Center (( <a href=\"http:\/\/www.topoftherocknyc.com\">http:\/\/www.topoftherocknyc.com<\/a> )) (( <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rockefeller_Center \">http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rockefeller_Center<\/a> )) zu\u00a0besuchen und auf das GE-Geb\u00e4ude (( Top of the Rock )) zu steigen; der restliche Plan bestand darin, sich dem Besuch diverser Einkaufsl\u00e4den hemmungslos hinzugeben. Das Ausbuchen ging flott \u00fcber die B\u00fchne und das Hotelpersonal war auch noch so nett, unser Gep\u00e4ck im Hinterzimmer zu deponieren, bis wir es zur Hinreise zum JFK-Airport wieder abholten. Ein letzter Besuch bei unserem Gewinner des Stehcafe-Contests (( Ottomanelli )) war wiederum sehr k\u00f6stlich und ein Bagle, aus dunklem Teig, handgemacht und in der Pfanne mit viel Butter angebraten (( wobei ich die L\u00f6cher in der Mitte sehr unpraktisch finde )) war au\u00dferordentlich schmackhaft; <!--more-->Fett ist eben ein wichtiger Geschmackstr\u00e4ger :-). Sehr verwundert starrte ich auf den gefliesten Boden, worauf sich helle Klumpen ansammelten. Der Ladenbetreiber hatte dort einfach grobe Holz-S\u00e4gesp\u00e4ne verteilt, damit die Feuchtigkeit am glatten Fliesenboden keine Sturzopfer bei den Kunden fordert. Sieht nicht sehr sch\u00f6n aus, aber das besondere Strafgesetz bringt wohl solche Pragmatischen Ideen auf den Plan. Nachdem ich mich ein weiteres mal \u00fcberwunden hatte, mein \u201cGeschirr\u201d mitsamt des Tabletts in den gro\u00dfen Schlund des M\u00fclleimers zu entsorgen, ging es diesmal nicht zu unserer gewohnten Subway der 1er Linie, sondern gleich zur Station vor dem MNH (( Museum of Natural History )), von wo wir sogleich zum Rockefeller Center fuhren. (( <a href=\"http:\/\/www.newyork-net.de\/rockefeller_center.html\">http:\/\/www.newyork-net.de\/rockefeller_center.html<\/a> )) . Es wurde ein weiterer Abschnitt des Citypass abgerissen und wir lie\u00dfen wieder die \u00fcblichen Sicherheitsvorkehrungen \u00fcber uns ergehen: Sicherheitsschleuse, Metallscanner und das obligate Pflichtfoto, das wir diesmal allerdings kauften. In der Eingangshalle war eine Installation aus Produkten meiner Heimat (( <a href=\"http:\/\/www.wattens.com\">www.wattens.com<\/a> )) , den weltbekannten Swarovski (( <a href=\"www.swarovski.at\">www.swarovski.at<\/a> )) -Steinen zu sehen. An sehr langen F\u00e4den hingen von der Decke l\u00e4ngliche Kristallquader herab und sollten einen Wasserfall darstellen. Leider fand sich aber kein Hinweis auf die Kristallwelten (( <a href=\"http:\/\/kristallwelten.swarovski.com\/Content.Node\/startseite.php\">http:\/\/kristallwelten.swarovski.com\/Content.Node\/startseite.php<\/a> )) Im Aufzugsschacht war die Decke des Fahrstuhls transparent und so konnte man w\u00e4hrend des Hochfahrens die blauen L\u00e4mpchen in den Ecken des Schachts sehen, w\u00e4hrend davor halbtransparente Videos zu sehen waren. Man hatte das Gef\u00fchl in einen tiefen schwarzen unendlichen Tunnel einzutauchen. Irgendwie genauso unwirklich, als ob man sich in einer Szene eines Science Fiction Filmes bef\u00e4nde. (( <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e9CUJpADi70\">http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=e9CUJpADi70<\/a> ))<br \>\nAn der ersten Aussichtsetage verlie\u00df man den Aufzug noch innerhalb des Geb\u00e4udes und erhaschte bereits einen ersten Blick auf das Panorama durch die gro\u00dfen Fensterscheiben. Nach dem Schritt ins Freie wurde uns klar, warum auf der Plattform nicht so viel los war: Es war schneidend kalt und unangenehm windig. Ich musste die Kamera nach 5 Minuten sofort wieder in die Jacke stecken, da das Akku-Symbol in der zugigen K\u00e4lte sofort anfing zu blinken. Eine Rolltreppe f\u00fchrte die Besucher ein Stockwerk h\u00f6her auf die n\u00e4chste Aussichtsplattform und von dort wiederum f\u00fchrte eine kleine Treppe bis ganz auf die Spitze also zum \u201cTop of the Rock\u201d. Dort oben hatte man durch die Panzerglascheiben, welche bis zum Boden gingen, einen herrlichen Ausblick auf Manhatten und die Umgebung. Es war so derma\u00dfen zugig, dass sich die pelzm\u00fctzenbewehrte Security in eine T\u00fcrnische zur\u00fcckzog und bibbernd von einem Bein aufs andere trippelte.<br \>\nWieder unten angekommen bestaunten wir den Eislaufplatz mit der goldenen Prometheus-Statue dar\u00fcber. Nach ein paar weiteren sehr anstrengenden Stunden, in denen wir uns durch verschiedene Shops hangelten und mit hochgezogen Kr\u00e4gen dem wieder einsetzenden Schneefall zu trotzen versuchten, fuhren wir zur\u00fcck ins Hotel, holten unser Gep\u00e4ck ab und los ging\u2019s mit der Subway in Richtung Jamaika Center in Queens und von dort mit dem A ir-Train zum Terminal 4 des JFK-Airports. Die Fahrt mit der Linie 7 durch Queens fand w\u00e4hrend der Rush-Hour statt und f\u00fchrte uns vor Augen, wie viel weniger entspannt so eine U-Bahnfahrt sein kann wenn es brechend voll ist und der Atemsto\u00df des Hintermannes in den eigenen Nacken bl\u00e4st. Obwohl der Waggon randvoll mit Passagieren war, pressten sich an den Haltestellen die Neuank\u00f6mmlinge trotzdem in die berstend volle Menge und komprimierten die bereits dicht zusammen gepferchte Menschenmasse nochmals zus\u00e4tzlich auf sehr unangenehme Weise.<br \>\nAm Flughafen lief alles wieder nach Plan und nach \u00fcber 8 Stunden Flug, der teilweise sehr holprig war, landeten wir am Mittwoch, den 15.12.2010 vormittags in Frankfurt.<\/p>\n<h1><span style=\"color: #339966;\">Fazit:<\/span><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Diese brodelnde und sehr vielseitige Stadt kann man nicht in 5 Tagen begreifen oder erfassen. Es lassen sich nur einige Facetten erleben. Man muss ein gesundes Gleichgewicht finden zwischen den vielen Angeboten und der k\u00f6rperlichen Ersch\u00f6pfung, der man zweifellos erliegt, wenn die Stadt einem die letzte Energie raubt und einen nicht locker l\u00e4sst, ja sogar hineinzieht mit einem Sog, dem man sehr schwer widerstehen kann.<br \>\nAlles ist gr\u00f6\u00dfer, manche Ecken sind lauter, hektischer, manche Gegenden wiederum viel leiser, entspannender. Unmengen an Museen, kleine Parks, der gro\u00dfe Central Park, die Subway und diese manchmal gro\u00dfen und riesigen H\u00e4userschluchten. Wir haben in Manhattan nicht viel von dir entdeckt, New York, du Pragmatische, wir kommen aber wieder und werden den Sirenen von Kojak lauschen.<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[picasaView album=&#8217;NYC06&#8242; directview]Heute ist der letzte Tag und wir nahmen uns nur noch vor, das Rockefeller Center (( http:\/\/www.topoftherocknyc.com )) (( http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Rockefeller_Center )) zu\u00a0besuchen und auf das GE-Geb\u00e4ude (( Top of the Rock )) zu steigen; der restliche Plan bestand darin, sich dem Besuch diverser Einkaufsl\u00e4den hemmungslos hinzugeben. 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