{"id":275,"date":"2009-05-26T17:37:24","date_gmt":"2009-05-26T15:37:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.staffler.net\/?p=275"},"modified":"2009-11-16T16:27:45","modified_gmt":"2009-11-16T14:27:45","slug":"dienstag-5tag-valletta","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.staffler.net\/?p=275","title":{"rendered":"Dienstag 5.Tag, Valletta"},"content":{"rendered":"<p>[picasaView album=&#8217;AIDA05&#8242; directview]Wiederum schaffte ich es vor dem Anlegen ganz oben auf dem Deck zu stehen und zu beobachten, wie das Riesenschiff ganz elegant im Hafen von Valletta eine 180\u00b0 Drehung machte und sich sanft an einem kleinen Boot vorbei an die Anlegestelle wie in Zeitlupe anschmiegte. Hier entschlossen wir uns ebenfalls, eine Erkundung auf eigene Faust zu machen.<br \>\nAls wir das Schiff verlie\u00dfen und Richtung Hafenausgang strebten, erwarteten uns 2 nette Malteser-M\u00e4dels und wollten uns sirenengleich auf Touri-F\u00e4nger verfrachten. Eigentlich eine gute Einrichtung, denn man hat quasi ein Tagesticket und kann permanent mit einer Buslinie im Kreis fahren und jederzeit aus und wieder ein zusteigen.<br \>\n<!--more--><br \>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.staffler.net\/WP\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/pict33112-300x225.jpg\" alt=\"pict33112\" title=\"pict33112\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"alignright size-medium wp-image-286\" srcset=\"http:\/\/blog.staffler.net\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/pict33112-300x225.jpg 300w, http:\>In einem netten Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rte mir das M\u00e4dchen, dass sie \u0001&#8222;\u0003Malti\u0001&#8220;\u0003 spricht und dies ein Mischmasch aus Italienisch, Englisch, und Arabisch sein soll. Es wurde noch nachgeschoben, dass sie nat\u00fcrlich alle 3 Sprachen beherrsche und das Englisch nat\u00fcrlich eh das beste ist, besser als in Enlgand.<br \>\nEgal, ich entschuldigte mich h\u00f6flich und wir strebten dem Ausgang zu. Sofort kam wieder der unvermeidliche Taxifahrer auf uns zu und schob uns eine Kassette ins Ohr und laberte uns voll, obwohl wir Ihn eigentlich gar nicht beachteten, ja sogar einfach unauff\u00e4llig weitergingen. Als ich trotz eines mehrmaligen deutlichen und immer lauter werdenden \u0001&#8222;\u0003NO PLEASE\u0001&#8220;\u0003 keinen Erfolg hatte die Schmeissfliege loszuwerden, blieb ich stehen, sah ihm Tief in die Augen und fragte ihn in einem lauteren, leicht gereizten, genervten Ton, welchen Teil zwischen NO und PLEASE er nicht verstanden h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Das hat er dann doch kapiert und lie\u00df maulend von uns ab.<br \>\nWir lie\u00dfen uns dann von einem selbst ausgew\u00e4hlten Taxifahrer, der auch vom Preis sehr flexibel war, an die Anlegestelle einer F\u00e4hre bringen, welche uns wiederum an eine Anlegestelle brachte, von wo aus eine Hafenrundfahrt gestartet wurde.<br \>\n<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.staffler.net\/WP\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/pict3792-150x150.jpg\" alt=\"pict3792\" title=\"pict3792\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-306\" \><br \>\nDie Hafenrundfahrt war sehr beeindruckend, da unser kleines Bootchen jede Bucht bis ins hintere Zipfelchen ausfuhr. Die alte geschichtliche Bedeutung von dieser Insel wird dann anhand der alten Bauten, Kirchen, Schl\u00f6sschen sehr gut veranschaulicht. Von den Kreuzfahrern bis zur Gegenwart hat jede Epoche, mag sie auchnoch so kurz gewesen sein, ihre Spur hinterlassen. Der Name stammt von der punischen Bezeichnung f\u00fcr Zufluchtsort malet, die Griechen nannten die Inseln Melita. Malta wurde am 21. September 1964 vom Vereinigten K\u00f6nigreich unabh\u00e4ngig. Am 1. Mai 2004 wurde Malta Mitglied der Europ\u00e4ischen Union und ist seitdem ihr kleinster Staat. Zum 1. Januar 2008 wurde in Malta der Euro eingef\u00fchrt. Malta ist angeblich das wasser\u00e4rmste Land der Erde. Am Ende der Hafenrundfahrt bestiegen wir einen sehr alten Bus, der als Haltesignal eine Schnur an der Decke hatte, welche ganz vorne beim Fahrer ein Gl\u00f6ckchen bimmeln liess.<img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.staffler.net\/WP\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/pict3837-150x150.jpg\" alt=\"pict3837\" title=\"pict3837\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-302\" \><img loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.staffler.net\/WP\/wp-content\/uploads\/2009\/05\/pict3712-150x150.jpg\" alt=\"pict3712\" title=\"pict3712\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-308\" \><br \>\nNach eine abenteuerlichen, wilden holprigen Ritt mit einem Bus aus den 50ern, stiegen wir am Tritonbrunen aus um von da zu Fu\u00df zur\u00fcck zum Schiff zu laufen. Nach einem l\u00e4ngeren Marsch durch wundervolle Gassen und Fassaden mit Erkern, mal sauber gepflegt, mal verwahrlost, kamen wir wieder zur\u00fcck zum Schiff, welches sich mit der riesengro\u00dfen, klaren, weissen Fassade unwirklich zwischen den alten Strassenmauern hervordr\u00e4ngte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[picasaView album=&#8217;AIDA05&#8242; directview]Wiederum schaffte ich es vor dem Anlegen ganz oben auf dem Deck zu stehen und zu beobachten, wie das Riesenschiff ganz elegant im Hafen von Valletta eine 180\u00b0 Drehung machte und sich sanft an einem kleinen Boot vorbei an die Anlegestelle wie in Zeitlupe anschmiegte. 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