{"id":1087,"date":"2011-08-22T19:00:35","date_gmt":"2011-08-22T18:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.staffler.net\/?p=1087"},"modified":"2012-07-01T15:19:19","modified_gmt":"2012-07-01T14:19:19","slug":"paris-hilton-3-tag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.staffler.net\/?p=1087","title":{"rendered":"Paris Hilton 3.Tag"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">[picasaView album=&#8217;Paris3&#8242; directview]<br \>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck mussten wir auschecken, durften die Koffer aber im Hotel stehen lassen.<br \>\nEs war f\u00fcr den letzten Tag eine Schiffsrundfahrt auf der Seine angedacht. Wir fuhren mit der Metro zur Haltestelle Eiffelturm und gingen dann an das Seine-Ufer und buchten eine Fahrt f\u00fcr eine Stunde.<br \>\nDas Boot schipperte gem\u00fctlich eine halbe Stunde flu\u00dfaufw\u00e4rts in Richtung Osten und man hatte einen guten Blick auf die Uferpromenaden, Notre Dame, und die ganzen wundersch\u00f6nen Fassaden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die zweite halbe Stunde fuhr das Schiff wieder zur\u00fcck und setzte uns am Ufer wieder ab. Eine entspannte und gem\u00fctliche M\u00f6glichkeit, das Flair dieser gro\u00dfen Metropole etwas zu erleben. Als wir weiter nach Montmartre ((<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Montmartre\">Montmartre ->; Wikipedia<\/a>)) fuhren, stellten wir fest, dass uns langsam die Zeit davon galoppierte. Also sparten wir uns den Ansteig auf den brodelnden von Touristen gefluteten Berg und entschlossen uns kurzfristig f\u00fcr einen Abstecher in eine kleine Seitengasse in der N\u00e4he der Metro Haltestelle.<br \>\nAuch dort konnten wir wieder zwar einfach aber trotzdem gut essen und machten uns auf den Weg zur\u00fcck ins Hotel, um unsere Koffer von dort wieder abzuholen. Wir verabschiedeten uns von Doris, die wieder nach Wien flog und machten uns auf den Weg zur Metro, um zum Ostbahnhof Paris Gare de l\u2019Est zu fahren. Da wir sehr zeitig dort waren und der Bahnsteig des abfahrenden ICEs erst 20 min vorher bekanntgeben wird, suchten wir uns einen Tisch in der gro\u00dfen Halle und entspannten uns etwas von der nervigen Fahrt mit der Metro-Linie M4; wie bereist anfangs erw\u00e4hnt, der unbeliebtesten Linie bei den Parisern.<br \>\nNachdem Klaus etwas zu Trinken gekauft hatte und wieder zur\u00fcck zum Tisch kam, erz\u00e4hlte er entsetzt, dass da ein Penner zuerst Frauen an der Theke bel\u00e4stigte und dann noch etwas klaute. Als er die Angestellten laut rufend darauf aufmerksam machen wollte, erntete er totales Desinteresse. Gerade als er seiner Emp\u00f6rung freien Lauf lie\u00df, kam pl\u00f6tzlich genau dieser Penner laut schimpfend und wild gestikulierend auf unseren Tisch zu. Als er den Wohlf\u00fchlabstand immer mehr verringerte, sprang Klaus von seinem Stuhl auf, und der Penner setzte zu einem ausholenden Schlag an, der aber nur die Luft traf. Als der Penner trotzdem wieder n\u00e4her kam und weiterhin aggressive Schimpftiraden auf Klaus losh\u00e4mmerte, sprang ich vom Stuhl auf, und sogleich wich der Penner etwas zur\u00fcck. Hinter uns erhob sich ein ein franz\u00f6sischer Besucher ebenfalls vom Platz und versuchte den Penner in seiner Landessprache lautstark zu disziplinieren. Nach einem Schlagabtausch in franz\u00f6sischer Sprache suchte der Penner dann das Weite. Wir beruhigten uns dann wieder etwas und warteten, bis die Anzeigetafeln endlich den Bahnsteig angeben und in welche Richtung wir uns dann auf den Weg machen sollen. Doch ohne dass ich es bemerkt h\u00e4tte, schlich sich pl\u00f6tzlich der Penner von hinten an Klaus an, und als Klaus sofort aufsprang spuckte er in unsere Richtung und traf dabei Klaus am Hemd. Zum Gl\u00fcck lie\u00df sich Klaus zu keiner handgreiflichen Aktion verleiten, und der Penner verlie\u00df dann anscheinend zufrieden mit seinem feigen miesen Racheakt, begleitet von einem Kumpanen, den Ort des Geschehens.<br \>\nDann kam die Security und wir konnten denen den Vorgang sehr gut auf englisch schildern und besonders eine Beschreibung des \u00dcbelt\u00e4ters abliefern. Dieser war denen sehr gut bekannt und sie zuckten entschuldigend mit den Schultern, dass sie den Schweren\u00f6ter fast jeden Tag aus dem Bahnhof schmei\u00dfen, dieser aber durch einen Seiteneingang immer wieder zur\u00fcckkomme.<br \>\nDie Security-Leute waren so nett und begleiteten uns dann zum Bahnsteig, der inzwischen angezeigt wurde, und hielten nach dem Penner ausschau, falls er nochmals eine Attacke gegen uns starten sollte. Doch wir sollten von solchen Unannehmlichkeiten f\u00fcr heute noch verschont bleiben, da war noch was anderes f\u00fcr uns geplant.<br \>\nUnbehelligt nahmen wir im ICE Platz, diesmal in der Ersten Klasse. Wir freuten uns auf den besseren Komfort und bekamen sogar ein kleines Essen an den Platz gebracht. Die Toiletten hatten funktionierendes Wasser und wir versuchten etwas zu schlafen und uns von den Strapazen zu erholen.<br \>\nDas fiel mir leider etwa schwer, da schr\u00e4g gegen\u00fcber ein Tisch-Platz mit vier lautstark labernden Frauen im fortschreitenden Alter im Saarl\u00e4nder Dialekt offensive akkustische Luftverschmutzung betrieben. Jede hatte noch eine Bild am Sonntag vor sich liegen und laberte lautstark auf Am\u00f6benniveau \u00fcber die tollen redaktionellen Erg\u00fcsse des Bild-Feuilletons. Gew\u00fcrzt wurde es von privaten Geschichten, die mich nicht die Bohne interessierten, aber umso lauter wurden, je mehr Wein getrunken wurde. Endlich stiegen die in Saarbr\u00fccken aus und ich freute mich auf die angenehme wohltuende Stille, die j\u00e4h von einer Durchsage unterbrochen wurde, dass wir jetzt alle den Zug verlassen m\u00fcssen, wegen eines technisches Problems.<br \>\nToll! Super! Immerhin konnten wir am gleichen Bahnsteig gegen\u00fcber in den Ersatzzug einsteigen. Unser alter Zug hatte einen so \u201cschwerwiegenden\u201d Defekt, dass er gleich wieder zur\u00fcck nach Paris fahren musste. Wahrscheinlich war der Antriebs-Teil defekt, der es dem ICE erlaubt in seinem Heimatnetz zu fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ohne weitere Zwischenf\u00e4lle erreichten wir den Hauptbahnhof in Frankfurt und zogen es vor, mit dem Taxi nach Hause zu fahren, denn \u00d6PNV w\u00e4re jetzt nach den Strapazen etwas zu anstrengend gewesen. Klaus und Gabi stiegen in ihr Auto um, welches sie vor unserer Garage parkten, Charly konnte noch sein Gesch\u00e4ftchen machen, und wir fielen m\u00fcde und ersch\u00f6pft in unsere Betten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Fazit: Paris ist eine wundersch\u00f6ne, pulsierende, faszinierende Stadt &#8211; mit dem gewissen Flair und vielen kleinen Restaurants, in denen sich so manche wohlschmeckenden kulinarische Abenteuer erleben lassen. Diese Atmosph\u00e4re wird nicht nur von alten Geb\u00e4uden, Fassaden, der Architektur, sondern auch von den Einwohnern gepr\u00e4gt, die meistens elegant und leger gekleidet sind, ohne dass es billig oder aufgesetzt wirkt. Ein kurzes Wochenende dient eigentlich nur zum ersten Schnuppern, und man kann sich dabei gleich \u00fcberlegen, was man sich beim n\u00e4chsten Besuch vielleicht genauer anschauen will.<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[picasaView album=&#8217;Paris3&#8242; directview] Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mussten wir auschecken, durften die Koffer aber im Hotel stehen lassen. Es war f\u00fcr den letzten Tag eine Schiffsrundfahrt auf der Seine angedacht. Wir fuhren mit der Metro zur Haltestelle Eiffelturm und gingen dann an das Seine-Ufer und buchten eine Fahrt f\u00fcr eine Stunde. 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